Eine Teichpumpe ist für Gartenbesitzer mit angelegten Fisch- oder Schwimmteichen unerlässlich. Um die Verschmutzung der Teiche zu bereinigen, ist eine stabile Pumpe mit einem passenden Auffangbehälter unerlässlich.
Da eine Teichpumpe nicht nur gelegentlich, sondern einen ständigen Betrieb voraussetzt, ist auch auf die Qualität des Materials großen Wert zu legen, genauso wie auf den voraussichtlichen Energiebedarf.
Nicht nur die Form und das Gefallen sollten im Vordergrund für eine Kaufentscheidung sein, sondern die Effektivität der Förderleistung. Diese ist auch abhängig vom integrierten Propeller und dessen Verschleißerscheinungen, gegebenenfalls ist mit einer Nachjustierung am Ventil die optimale Einstellung zu konfigurieren.
Teich ist nicht gleich Teich, daher ist die Anwendung einer Teichpumpe für leere Teiche nicht zwingend notwendig, jedoch aber bei Schwimm- und Fischteichen unbedingt ein Muß.
Geregelt wird die Einsatzstärke der Pumpe durch die sogenannte Umwälzrate, die variabel auf die Bedürfnisse des Teiches eingestellt werden kann. Wo bei einem Fischteich die Umwälzrate in Abständen von 2-3 Stunden ausreichend ist, so erfordert es bei einem Schwimmteich einen weitaus regelmäßigeren Betrieb. Abhängig davon ist jedoch auch, ob eine Bepflanzung vorhanden ist.
Nicht anzuraten ist ein längerer Nichtbetrieb, da sich Bakterien in den Filtern ansammeln können. Dadurch können die Filter nicht mehr ihre optimale Leistung entfalten und Bakterien und Unreinheiten können nicht effizient aus dem Wasser entfernt werden.
Trockenpumpen werden am Außenrand montiert und dürfen keinesfalls im Wasser stehen, da sich dies negative auf die Anwendung der Pumpe auswirken würde. Diese finden vor allem, aufgrund der aufwendigen Pflege eher bei größeren Anlagen Verwendung.
Wasserdichte Kombipumpen können wiederum unter Wasser als auch außerhalb des Teiches verwendet werden. Tauchpumpen gelten als sehr pflegeleicht und sind daher auch die am gebräuchlichsten Arten von Teichpumpen für den privaten Gebrauch.
Das wichtigstes Kriterium ist der Umwälzzyklus der Pumpe, dieser wird in Stunden gemessen, in der Zeit in der der Teichinhalt durch den Filter gepumpt wird. Daraus wird die entsprechende Pumpleistung errechnet. Des Weiteren ist auch die Förderhöhe ein Qualitätskriterium, welche im Vergleich zur Wasseroberfläche gemessen wird.
Ein Fachmann aus dem Bereich Teichbau ist sicherlich hilfsbereit, wenn es um die richtige Wahl der Teichpumpe geht. Außerdem sollte auch ein Elektriker für die korrekte Montage der Leitungen zu Rate gezogen werden, um unliebsame Unfälle mit Strom-Wasser zu vermeiden.